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A
 
 
  • Ableitfähige Bodenbeläge

    sind für EDV-Bereiche oder andere Räume mit Datenübertragungseinrichtungen geeignet.

  • Alterung

    Bei regelmäßiger Pflege und Reinigung ist Linoleum als sehr alterungsbeständig zu bezeichnen.

  • Antistatische Bodenbeläge

    erfordern keine zusätzlichen Maßnahmen bei der Verlegung.

  • Aufladung

    Linoleum besitzt eine natürliche und dauerhafte Antistatik.

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B
 
 
  • Bakterien

    Linoleum hat durch seine Bestandteile eine natürliche bakteriostatische Wirkung.

  • Bedrucktes Linoleum

    Alte, heute nicht mehr hergestellte Sorte. Das Muster wurde in der Regel im Flachdruckverfahren auf die Schauseite gedruckt.

  • Bodenfeuchtigkeit

    Linoleum reagiert empfindlich auf Feuchtigkeit. Deshalb sind alle Anforderungen an den Untergrund in Bezug auf die Restfeuchte zu erfüllen.

  • Bohnern

    Eine überholte Behandlung. Regelmäßige nasse oder feuchte Behandlung genügt.

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C
 
 
  • CV-Belag

    CV-Beläge (Cushioned Vinyls) zählen zu den PVC-Belägen und damit zur Gruppe der elastischen Bodenbeläge. Es handelt sich dabei um einen zweischichtigen Belag, der aus einer strukturierten PVC-Schicht auf Schaumträger besteht.

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D
 
 
  • Dicken

    2,0 bis 4,0 mm. Zur Verbesserung der Trittschall- und Wärmedämmung kann eine Unterlage aus Korkmehl (gröberes Korkmehl ohne Farbpigmente und mineralische Füllstoffe, Dicke 2,0 bis 3,2 mm) verlegt werden.

  • Dispersionsklebestoffe

    Dispersionsklebestoffe werden bei der Verlegung von Bodenbelägen aller Art eingesetzt. Sie enthalten als Bindemittel Kunststoffe, fein verteilt in Wasser. Da sie durch Verdunsten des Wassers und Bildung eines Klebstoff-Films abbinden, gehören sie zu den physikalisch abbindenden Klebstoffen.

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E
 
 
  • Einpflege

    Nach Bauabschluss vorgenommen, schützt die Oberfläche, erleichtert die regelmäßige Reinigung.

  • Emissionen

    Durch seine weitgehend natürlichen Bestandteile entstehen weder bei der Herstellung noch bei der Entsorgung von Linoleum schädliche Emissionen.

  • Entsorgung

    Es entsteht kein Sondermüll. Alte Böden werden deponiert, verbrannt oder kompostiert. Bei der Herstellung entstehender Verschnitt wird wieder verwendet.

  • Epoxidharz

    Epoxidharze zählen zu den Duroplasten. Sie sind unlöslich in Lösemitteln und unter Temperatureinwirkung nicht mehr verformbar. Sie finden in verschiedenen Materialien im Bodenbereich Verwendung, zum Beispiel in Beschichtungen, Imprägnierungen, Versiegelungen, Harzen.

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F
 
 
  • Farbabweichungen

    Sie entstehen zu mehr als 95% aus Belichtungsunterschieden. Der durch die natürlichen Bestandteile bedingte Reifeschleier bildet sich je nach Lichtintensität zurück.

  • Farbpigmente

    Weißpigmente dienen als Aufheller für die dunkelbraune Grundsubstanz des Linoleums. Alle verwendeten Buntpigmente sind toxikologisch geprüft und physiologisch unbedenklich.

  • Fette

    Linoleum ist fettbeständig.

  • Firmengeschichte

    Die deutsche Linoleumgeschichte beginnt 1882 in Delmenhorst. Bis 1912 gründen sich in Deutschland 10 Fabriken. 1926 fusionieren die drei Delmenhorster Werke Hansa, Schlüssel und Anker, die Werke in Bietigheim und Maximiliansau zur Deutschen Linoleum-Werk-Aktiengesellschaft mit Sitz in Berlin, ab 1938 in Bietigheim. 1969 wird die Linoleumproduktion im Delmenhorster Schlüsselwerk konzentriert. 1998 übernimmt Armstrong World Industries Inc. die Aktiengesellschaft des seit 1969 als DLW bekannten Unternehmens. Der neue Name: Armstrong DLW AG

  • Fußbodenheizung

    Linoleum kann grundsätzlich auf Untergründen mit Fußbodenheizung verklebt werden.

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G
 
 
  • Geruch

    Der Geruch, der früher mit Linoleum verbunden wurde, war bedingt durch das beim Bohnern verwendete Bohnerwachs.

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H
 
 
  • Hohlkehle

    Es gibt Systeme für Profile und Sockelleisten. Verarbeitung nach den technischen Informationen des Herstellers.

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I
 
 
  • Imprägnierung

    Eine Impränierung bezeichnet die Behandlung mit nichtfilmbildenen flüssigen Stoffen, die in die Poren eines Materials einziehen, ohne diese jedoch völlig zu verschließen und ohne eine deckende, durchgehende Schicht an der Oberfläche zu bilden. Ein Ausdiffundieren von Wasser muss gewährleistet sein (diffusionsoffen).

  • Industrieboden

    Als Industrieböden werden alle Bodenbeläge, Estriche und Betonplatten bezeichnet, die sich für den Einsatz im Bereich sehr hoher Belastungen eignen.

  • Inlaid-Linoleum

    Alte, heute nicht mehr hergestellte Sorte mit gleichmäßig durch die gesamte Belagsdicke gehenden Mustern und Farben.

  • Intarsien

    Einlegearbeiten. Entstehen durch passgenaues Schneiden von Ornamenten in zwei oder mehr farbverschiedenen Linoleumbahnen. Entwicklung CAD-gesteuert. Zuschnitt auf Ultraschall-Schneideanlage.

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J
 
 
  • Jute

    Bei Jute handelt es sich um eine Bast-Faser, ähnlich Flachs oder Hanf, die sich aufgrund ihrer Festigkeit und Härte besonders für die Herstellung grober, fester und widerstandsfähiger Garne und Gewebe eignet. Zu Jutegewebe verarbeitet dient es als Trägermaterial für Teppiche und Linoleum.

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K
 
 
  • Korkmehl

    Organischer Füllstoff, der dem Linoleumzement beigemischt wird.

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L
 
 
  • Lagerung

    Linoleum-Rollen sollen stehend in normal temperierten Räumen gelagert werden.

  • Lebensdauer

    Linoleum hat eine sehr lange Lebensdauer. Mehrere Jahrzehnte sind normal.

  • Leinöl

    wird aus dem Samen der Ölleinpflanze gewonnen und der Linoleumproduktion naturrein zugeführt. Dient als Bindemittel.

  • Lichteinwirkung

    Leinöl und Erzeugnisse daraus sind gekennzeichnet durch sogenannte Dunkelvergilbung. Linoleum hat daher einen gelblichen Reifeschleier. Dieser baut sich durch Lichteinwirkung ab.

  • Linodur

    Stärkste Linoleumqualität. 4,0 mm dick. Testfahrten mit Panzern hinterließen keine Beschädigungen.

  • Linoleummehl

    entsteht beim werkseigenen Recycling von Produktionsabfällen.

  • Linoleumzement

    Verbindung von Leinöl, Harzen und Trockenstoffen, zum Bindemittel des Linoleums.

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N
 
 
  • Nachhaltigkeit

    Seit der UN-Konferenz für Umwelt und Entwicklung in Rio de Janeiro 1992 ist Nachhaltigkeit als ein harmonischer Dreiklang aus Ökologie, Ökonomie und Sozialverträglichkeit definiert.

  • Nähte

    Grundsätzlich wird die Nahtabdichtung von Linoleum mit Schmelzdraht empfohlen.

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O
 
 
  • Oberfläche

    Nach der Reifung wird die Linoleumoberfläche üblicherweise veredelt. Dazu wird eine Acrylatdispersion aufgetragen und anschließend unter einem Infrarotfeld getrocknet.

  • Objektbeläge

    Bodenbeläge für den Objektbereich werden als Objektbeläge bezeichnet. Dies betrifft jedoch nur textile und elastische Bodenbeläge oder solche aus PVC oder Linoleum nicht aber Marmor, Bodenkeramik oder Parkett.

  • Objektbereich

    Der Begriff Objektbereich ist eine allgemeine Formulierung für Bauten oder Teile eines Bauwerks für gewerbliche Zwecke wie z.B. Hotels, Theater, öffentliche Gebäude. Im Vergleich zum Wohnbereich sind die verwendeten Baustoffe in der Regel strapazierfähiger, da sie wesentlich stärkeren Verschleißerscheinungen unterliegen.

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P
 
 
  • Pflege

    Zur regelmäßigen Reinigung genügt es, Linoleum feucht oder nass zu wischen.

  • PUR Eco System

    Neue permanente Oberflächenvergütung, die Reinigung und Ökobilanz optimiert.

  • PVC

    Polyvinylchlorid (Kurzzeichen PVC) ist ein Kunststoff, der durch Zugabe von Weichmachern und Stabilisatoren weicher und formbar gemacht wird. PVC wird zur Herstellung von Bodenbelägen verwendet, aber auch bei Fensterprofilen, Kabeln und Rohren.

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R
 
 
  • Radiant Panel-Test

    Beim Radiant Panel-Test wird das Brandverhalten von Bodenbelägen ermittelt.

  • Reifeschleier

    entsteht in Folge von Lichtentzug. Licht baut den Reifeschleier ab, bei Abdunkelung baut er sich abgeschwächt wieder auf.

  • Resteindruck

    Er liegt bei Linoleum zwischen 0,07 und 0,10 mm.

  • Rollenbreite

    Sie beträgt im Normalfall 200 cm. Die direkt aus der Herstellung aufgerollten Bahnen sind 20 bis 31 m lang.

  • Rutschhemmung

    Linoleum ist nach geltenden Bestimmungen auch für Einsatzbereiche mit erhöhter Rutschgefahr geeignet.

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S
 
 
  • Säuren

    Linoleum ist bei kurzzeitiger Einwirkung von schwachen Säuren und Laugen beständig.

  • Schmelzdraht

    Er ist auf die Linoleumfarben abgestimmt, aber auch transparent lieferbar.

  • Strapazierfähigkeit

    Die Strapazierfähigkeit eines Bodenbelags ist entscheidend für seine Anwendung und Einsatzmöglichkeiten. Neben der Unterscheidung zwischen Objektbelägen und Belägen für private Nutzungen sind die Beanspruchungsklassen wichtige Kriterien für die Auswahl.

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T
 
 
  • Trittschallverbesserungsmaß

    Die Körperschallminderung von Bodenbelägen wird durch das Trittschallverbesserungsmaß angegeben.

  • Trittsicherheit

    Neben der Rutschhemmung ist die Trittsicherheit für ein gefahrloses Begehen der Bodenbeläge von ausschlaggebender Bedeutung.

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V
 
 
  • Versiegelung

    Eine Versiegelung ist ein deckender Auftrag mit vollständigem Porenverschluss in Schichtdicken von 0,1 mm bis 0,3 mm Dicke. Sie besteht aus lösemittelhaltigen oder lösemittelfreien Reaktionsharzen.

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W
 
 
  • Waterjet

    Wasserstrahl-Schneidetechnik, auch zum Gravieren von Linoleum geeignet.

  • Wohnbereich

    Der Bereich in einer nach außen abgeschlossenen Wohneinheit von mehreren Räumen (Wohnräume, Eingangsflure, Esszimmer, Korridore), die für die private Nutzung vorgesehen sind.

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